Positive Erwartungshaltung
Der geänderte Fokus wirkt auch positiv auf die Erwartungen. Wichtig ist, dass Sie und Ihr Kind den Grundsatz der „sich selbsterfüllenden Prophezeiung“ verstehen = wenn ich zum Beispiel von Anfang an einen schlechten Ausgang der Prüfung erwarte, kann sie nicht gut ausgehen.
Beispiel für Kinder: „Was glaubst du, wird Hermann Maier den Riesenslalom gewinnen, wenn er schon beim Start denkt ‚Heute bin ich nicht gut in Form. Heute kann ich nicht gewinnen!‘?“
Positiver Selbstdialog
Achten Sie darauf, wie Ihr Kind mit sich selbst spricht. Aussprüche wie „Ich bin so dumm!“ oder „Das schaffe ich nie!“ zerstören das Selbstbewusstsein und beschleunigen die Negativspirale.
Die Ersatzstrategie, zum Beispiel bei unterlaufenem Fehler: „Ok, jetzt habe ich mich geirrt, das nächste Mal passe ich besser auf!“
Ich will
Helfen Sie Ihrem Kind, das „ich muss“ durch ein „ich will“ zu ersetzen. Der Gedanke oder Ausspruch „Ich muss heute noch die Aufgabe machen.“, weckt inneren Widerstand und provoziert einen Diskurs mit dem „inneren Schweinehund“.
Der Satz „Ich will heute noch die Aufgabe machen.“, ist eine klare Handlungsanweisung an sich selbst, an das eigene Unterbewusstsein.
Spüren Sie den Unterschied?
Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil einer aufbauenden Artikelserie.
Am meisten profitieren Sie, wenn Sie die Beiträge der Reihe nach lesen:
1. Kennen Sie das?
2. Motiviert sind wir immer!
3. Ist Vermeidung ein gesunder Selbstschutz?
4. Verändern Sie die Lust-Pein-Bilanz!
5. So erreichen Sie die Schubumkehr!
6. 3 weitere Tipps für den "Bremsvorgang"


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