10 Forderungen für eine kindgerechte Bildung
Es möge sichergestellt werden, dass
- das Wohl der Kinder und Jugendlichen der Maßstab für alle gesetzten Maßnahmen ist.
- Lehrer qualifiziert werden, die unterschiedlichen Lernweisen von einzelnen Kindern festzustellen und methodisch angemessen zu handeln.
- die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kinder gerne lernen, die natürliche Neugier und Wissbegierde erhalten bleibt und überzogenes Leistungsdenken ersetzt. Kinder zusätzlich die Fähigkeit und Motivation erwerben, sich neben bzw. nach Abschluss der Schule sich selbst weiterzubilden.
- Kinder das Recht auf „Lernen durch Fehler“ haben, ohne der Bestrafung durch schlechte Noten oder Blamage ausgesetzt zu werden.
- die Schulform an die biologischen Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen angepasst wird, z. B. Lernen und Freizeit abwechseln und Raum und Zeit für ausreichend Bewegung auch im Freien gegeben ist.
- das derzeitige Prüfungs- und Bewertungssystem durch effizientere Formen ersetzt wird.
- alle Talente und Begabungen gleichwertig gesehen werden, da alle Kinder es wert sind, entsprechend ihren Fähigkeiten und Begabungen gefördert zu werden.
- die physische und psychische Gesundheit der Schüler und Schülerinnen sich drastisch verbessert.
- das Schulsystem so ausbildet, dass auch jene Kompetenzen gefördert werden, die für eine spätere selbstständige Tätigkeit erforderlich sind.
- Öffentliche Schulen mit unterschiedlichen pädagogischen Konzepten angeboten werden, damit die Eltern die für ihre Kinder die richtigen Schulen wählen können.
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