Wie können Sie Ihr Kind motivieren, seine Vermeidungsstrategien aufzugeben und die Herausforderung neu anzunehmen? Der Weg dorthin führt nur über positive Erfahrungen: Verschaffen Sie Ihrem Kind Erfolgserlebnisse und seien sie anfangs noch so klein. - Nichts macht erfolgreicher als Erfolg!
Der „Bremsvorgang“: 5 Tipps zum Anhalten der Negativspirale
Hier die zwei ersten Tipps, die restlichen folgen in einem nächsten Beitrag.
Verständnis und Annahme
Ohne dem geht gar nichts! Nur wenn Sie die Wirkweise der Lernschwäche bei Ihrem Kind verstehen und es samt seiner Schwierigkeiten bedingungslos annehmen, können Sie Ihrem Kind wirkungsvoll helfen.
Genauso wichtig: Auch Ihr Kind muss wissen, wie sich die Lernschwäche auf sein Verhalten auswirkt und diese Auswirkungen grundsätzlich akzeptieren. Nur dann wird es lernen können damit umzugehen.
Änderung des Fokus
Lösen Sie den Blick von den Problemen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge.
Nach dem Grundsatz: „Erwische dein Kind, wenn es gut ist!“
Helfen Sie auch Ihrem Kind die positiven Dinge zu sehen. Zum Beispiel durch ein kurzes Gespräch am Abend anhand der Fragen: „Was ist mir heute gelungen? Worüber habe ich mich heute gefreut?“ Besonders wirksam vor dem Schlafengehen, da nimmt Ihr Kind die positiven Gedanken mit in den Schlaf = Kraft für den nächsten Tag. Die Antworten könnten Sie auch in ein "Erfolgstagebuch" stichwortartig eintragen. Dann kann Ihr Kind, wenn es einmal nicht so gut drauf ist, nachlesen. Mit der Erinnerung an die positiven Erlebnisse werden auch die damit verbundenen positiven Gefühle geweckt und Ihrem Kind geht es wieder besser.
Als Download: Vorlage für ein Erfolgstagebuch
Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil einer aufbauenden Artikelserie.
Am meisten profitieren Sie, wenn Sie die Beiträge der Reihe nach lesen:
1. Kennen Sie das?
2. Motiviert sind wir immer!
3. Ist Vermeidung ein gesunder Selbstschutz?
4. Verändern Sie die Lust-Pein-Bilanz!
5. So erreichen Sie die Schubumkehr!
6. 3 weitere Tipps für den "Bremsvorgang"

